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Attraktionen

Lanzhou

Als einst wichtige Wüstenoase entlang der Seidenstraße beherbergt Lanzhou zwei Buddha-Grotten, den Bingling Höhlentempel und die Maijishan Grotte. Im Provinzmuseum in Lanzhou können Sie entlang der Seidenstraße gefundene Ausstellungstücke besichtigen, die zurück bis 1066 vor Christus datieren. Zu den weiteren Attraktionen gehören das Labrang Lama Kloster sowie der Fünf-Quellen-Berg.

Jiayuguan Pass

Der Jiayuguan Pass ist das westliche Ende der Großen Mauer und befindet sich am Fuße des JiaYu Berges. Die Stadt besitzt eine wunderbare Festung mit Turm und zwei dreistöckigen Eingangstoren im Westen und im Osten. Ebenfalls in der Nähe von Jiuquan befinden sich der 343 nach Christus erbaute Glockenturm und der Trommelturm, sowie die Wei Jin Gräber mit 1600 Jahre alten Wandgemälden, die älter sind als die der berühmten Dunhuang Grotten.

Dunhuang

Dunhuang ist die Heimat von außergewöhnlicher buddhistischer Kunst

Dunhuang ist die Heimat von außergewöhnlicher buddhistischer Kunst

Dunhuang mit seinen satten grünen Feldern und hügelförmigen, rollenden Sanddünen gilt als einer der geschichtsträchtigsten Orte Chinas entlang der Seidenstraße. Eineinhalb Flugstunden nordwestlich von Lanzhou gelegen, diente Dunhuang den Handelsreisenden als Zwischenstopp und war gleichzeitig das Eingangstor für das Christentum, den Buddhismus und den Islam.

Dunhuang ist die Heimat außergewöhnlicher buddhistischer Kunst. Diese ist zu besichtigen in den nahen Mogao Grotten, wo 492 Höhlen antike Gemälde und Skulpturen beheimaten. Unter den Kunstwerken ist auch das berühmte Fliegende Pferd von Gansu, welches zum Symbol für die chinesische Tourismusbehörde erkoren wurde.

Im Jahre 366 vor Christus begann ein Mönch namens Yue Zun mit Mogao Schnitzereien. Seine Nachfolger erschufen im Laufe der folgenden 1000 Jahre mehr als eintausend Statuen, von denen mehr als die Hälfte bis in die heutige Zeit überlebt haben. Weitere Sehenswürdigkeiten beinhalten die Ruinen des Yumenguan Passes sowie die Yueya-Quelle (Aufgehender Mond).

Jiuquan

Jiuquan gilt als wichtiger Ort entlang der alten Seidenstraße. Er blickt auf eine lange Tradition der Herstellung von bunten Weingläsern, den Jade Gläsern (Urumqi).

Gleichzeitig ist Jiuquan die Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang Uygur in Chinas Nordwesten. Weite Wüsten, ein alter Gletscher, ein riesiger Feiluftbasar und die bunten Gewänder seiner dreizehn stolzen Nationalitäten machen Urumqi zu einer fremden, weit entfernten Welt. Nur 116 km entfernt befindet sich der Himmlische See (Tianchi). 1801 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und gefüllt mit riesigen Mengen Gletscherwasser. Steile grüne Weiden, unberührte Koniferenwälder und verschneite Berggipfel bilden das perfekte Panorama.

Turfan

Die Oase 180 Kilometer südöstlich von Urumqi ist nur per Bahn oder Straße erreichbar. Turfan bietet eine Vielfalt an bunten Gesichtern und ethnischem Hintergrund. Uyguren und and Hui bilden den Großteil der vornehmlich muslimischen Stadtbewohner. Turfan ist am bekannt wegen seiner Trauben und Honigmelonen, besitzt aber auch reichlich historische Überbleibsel, die von der wichtigen Verbindung der Gegend zur Seidenstraße zeugen.

Interessante Orte beinhalten die Sugong Moschee, auch bekannt als das Minarett Suleimans, die Tausend Buddha-Höhlen der flammenden Berge. Ebenfalls sehenswert sind die altertümlichen Städte Gaochang und Jiaohe, Ruinen einer ehemals wichtigen strategischen Garnisonsstadt zwischen dem 1. Jahrhundert vor Christus und dem 14. Jahrhundert nach Christus.

Kaschgar

Direkt an der Kreuzung der südlichen und nördlichen Route der Seidenstraße liegt Kaschgar. Passanten, die das Pamir Plateau überquert hatten, führte die nördliche Route nach Persien und weiter nach Europa, während man über die südliche Route ins alte Indien gelangte. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten in Kaschgar gehören das Grab von Apak Hoja und der Große Basar.

Außerdem für den Tourismus erschlossene Städte entlang der Seidenstraße sind Hami, Korla, Hotan und Kuqa.