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Vor zweitausend Jahren wurden über die Seidenstraße die ersten Handelsbeziehungen geknüpft, und China öffnete sich erstmals der westlichen Welt.

 

Die Seidenstraße

Die Seidenstraße

Als Verkehrsweg zwischen dem europäischen Mittelmeer und Asien war die Seidenstraße über 7000 Kilometer lang. Alleine 4000 Kilometer führten durch China.

Vor zweitausend Jahren, wurden über die Seidenstraße, die Xian mit dem Mittleren Osten und mit Europa verband, die ersten Handelsbeziehungen geknüpft. China öffnete sich erstmals der westlichen Welt. Man schrieb das Jahr 138 vor Christus, als der Han Kaiser Wudi einen Botschafter in den Westen entsandt, nicht um zu handeln, sondern um Verbündete für Chinas Kampf gegen die Hunnen zu finden.

Von da an bis ins 14. Jahrhundert durchquerten Karawanen die Wüsten, beladen mit Gewürzen, Früchten und sonstigen Handelsgütern aus dem Westen, auf der Suche nach Seide. Chinas Grenzstädte entwickelten sich zu kosmopolitischen Handelszentren.

Eine Karawanenroute

Entlang der Route liegen wichtige Sehenswürdigkeiten, die von der Terrakotta-Armee über die weltbekannten Mogao-Grotten und bis zur westlichen Endsattion der Großen Mauer reichen.

Heute können moderne "Marco Polos" diesen alten Karawanenrouten folgen: Von Xian, im Inneren Chinas, bis nach Kashgar, nahe der Grenze zum heutigen Kirgisien und Tadschikistan. Mehrere Reiseveranstalter bieten Touren zur Seidenstraße an. Gewöhnlich beinhalten diese den Besuch einer oder mehrerer großer Städte (Beijing, Shanghai, Guangdong oder Hongkong). Im Anschluss geht es dann in die Weite Westchinas, wo die Mehrzahl der Menschen noch immer einem Lebensstil folgt, der sich gegenüber den Tagen der früheren Händler wenig geändert hat.

Touren entlang der Seidenstraße führen durch Gegenden, in denen noch 12 der insgesamt 56 ethnischen Minderheiten Chinas leben. Riesiger Vorteil heute: Sie können ganz komfortabel per Bahn, Bus oder mit dem Flugzeug reisen.